Spanien

Kanaren, Balearen, Andalusien, Katalonien, die Pyrenäen – die Liste der Urlaubsziele in Spanien ließe sich beinahe unendlich fortführen. Das Land auf der iberischen Halbinsel ist nicht umsonst auf Platz zwei der beliebtesten Reiseländer weltweit. Dazu haben in erster Linie die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Spaniens sowie die ausgeprägte Gastfreundschaft beigetragen. Das Spektrum einer Spanienreise reicht vom gemütlichen Badeurlaub am feinsandigen Strand auf den Inseln oder den Küsten am Mittelmeer und dem Atlantik, über Kultur in den Metropolen, Natur in den weitläufigen Ebenen bis hin zum Aktivurlaub mit Wandern und Klettern in den Bergen. Für die nötige Infrastruktur ist überall bestens gesorgt mit Hotels, Restaurants, gut ausgebauten Straßen und der Anbindung an den internationalen Flugverkehr. Das Klima, wenngleich Spanien aufgrund seiner Topographie unterschiedliche Klimazonen hat und es von Norden nach Süden hin immer wärmer wird, sorgt mit viel Sonnenschein dafür, dass man sich wohl fühlt. Kulinarisch wird man dank des Olivenöls, der guten Weine und in Küstennähe dem frischen Fisch auch nicht enttäuscht.

Administrativ ist Spanien in 17 autonome Gemeinschaften und in zwei autonome Städte (Melilla und Ceuta) unterteilt. Hauptstadt ist Madrid, das mit 3,1 Millionen Einwohnern gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes ist. Insgesamt zählt Spanien rund 45 Millionen Einwohner und hat eine Fläche von 506 Quadratkilometern. Demokratisiert wurde das Land erst relativ spät. Der Prozess wurde 1975 von König Juan Carlos eingeleitet. Heute ist Spanien eine parlamentarische Erbmonarchie. Der Beitritt zur EU erfolgte 1986. Dieser Schritt gab auch der Wirtschaft des Landes Aufschwung, woran der Tourismus mit weit über 55 Millionen Besuchern im Jahr einen großen Anteil hat. Dabei liegen die Inseln der Kanaren und Balearen in der Gunst der Spanienurlauber ganz weit vorne Immer wichtiger werden auch die Städtereisen:

  • Barcelona: Die 1,6 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Kataloniens hat architektonisch sehr viel zu bieten. Die Sagrada Familia, eine noch nicht fertiggestellte Kathedrale des Architekten Antoni Gaudi gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Lohnenswert ist auch ein Rundgang im historischen Stadtkern, dem gotischen Viertel mit der Kathedrale der heiligen Eulalia.
  • Valencia: Valencia ist Hauptstadt der gleichnamigen Region. Gegründet wurde sie im Jahr 138 vor Christus durch einen römischen Konsul. Berühmt ist die Stadt für ihre Seidenbörse, die Lonja e la Seda. Sie wurde in der Zeit von 1482 bis 1533 erbaut, gehört zu den wichtigsten Gebäuden der profanen Gotik innerhalb Europas und zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO
  • Granada: Viele Bauten und auch einige der kulinarischen Genüsse erinnern heute noch an die maurische Herrschaft in Spanien. Dazu gehört auch die Alhambra in Granada. Die Festung besteht aus mehrere Palästen und Profanbauten. Die Ursprünge der Anlage, die auch über eine große Gartenanlage verfügt, gehen auf die Zeit des 9. Jahrhunderts zurück. Der Berg war schon zu römischer Zeit besiedelt.