Hammamet

Der Ort im Norden von Tunesien ist das touristische Zentrum des Landes und vor allem im Sommer sehr gut besucht. Man erreicht die Stadt entweder über den Flughafen von Tunis oder den von Monastir. Die Fahrt mit dem Bus nach Hammamet dauert von dort aus zwischen 1,5 und 2,5 Stunden. Die Bucht von Hammamet hat eine Länge von rund 20 Kilometern und bietet entsprechend eine große Auswahl an Stränden. Groß geschrieben wird in der Urlaubsregion daher vor allem der Wassersport, insbesondere Tauchen. Doch auch Golf, Reiten und Bootsausflüge sind in der Nähe der Strände möglich. In den Restaurants darf man sich auf traditionelle Gerichte mit frischem Fisch und Meeresfrüchten freuen. Abends laden dann die Discotheken und Theater sowie das Casino von Hammamet ein.

Die Stadt ist aus einer römischen Siedlung hervorgegangen, hat sich aber erst im 15. Jahrhundert als solche entwickelt. Anfangs waren es vor allem Künstler, die ihren Urlaub in dem einstigen Fischerdorf verbrachten. Der große Run der Touristen auf die Nordküste Afrikas setzte in den 60er Jahren ein und ließ Hammamet schnell zum größten Badeort heranwachsen. Den Kern der Stadt bildet die Medina, die historische Altstadt, die komplett von einer Mauer umgeben ist. Die Medina misst nur 200 mal 200 Meter. Hier haben sich in neuerer Zeit vor allem Souvenirhändler niedergelassen. Insgesamt leben rund 63.000 Menschen in dem Urlaubsort, der sich aufgrund der Hotelbauten sehr weit an der Küste erstreckt. Neu errichtet wurde das künstliche Touristenzentrum Yasemine Hammemet, wo es auch einen Yachthafen und eine Eislaufhalle gibt. Zudem wurden in der Umgebung der Stadt gleich zwei Golfplätze – der Golf Citrus und der Golf Yasemine – angelegt. Für Wellnessurlauber gibt es vier Thalasso-Zentren, in denen man sich mit orientalischen Massagen verwöhnen lassen kann.