Teneriffa
Schon 1885 kamen die ersten Touristen nach Teneriffa. Damals waren es 350 Engländern, die Urlaub auf der Kanareninsel machten. Inzwischen besuchen fast fünf Millionen Menschen Teneriffa. Um diesem Ansturm gerecht zu werden, gibt es auf der Insel zwei Flughäfen, jeweils einen im Norden und einen im Süden. Für Touren auf Teneriffa bieten sich dann die grünen Linienbusse an, die alle wichtigen Ortschaften ansteuern. Wichtigste Ziele sind dabei die Fremdenverkehrszentren, zu denen auch die Hauptstadt Santa Cruz zählt. Die Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten wie den Jardin de Aclimatación de la Orotava (botanischer Garten), die Strandpromenade und die aus dem Jahr 1626 stammende Kapelle San Telmo.
Wer mit dem Mietwagen auf Teneriffa auf Erkundungstour geht, kann sich ein Bild von der einzigartigen Flora und Fauna der Insel machen. Viele der Pflanzen und Tiere gibt es nur auf Teneriffa. Typisch ist zum Beispiel der kanarische Drachenbaum. Einer der bekanntesten dieser Art steht in Icod de los Vinos. Man ging davon aus, dass das Exemplar fast 3000 Jahre alt ist. Wahrscheinlicher sind nach neueren Untersuchungen allerdings eher 300 Jahre. Die Felsen von Los Gigantes, die Höllenschlucht bei Adeje und die Kraterlandschaft des Teide sind weitere natürliche Attraktionen der Insel.
Die meisten Urlauber auf Teneriffa wollen Sonne, Strand und Meer. Hier eine kleine Auswahl an Stränden, mit denen die Insel aufwartet:
- Playa Jardin: Nicht weit vom Stadtzentrum von Puerto de la Cruz kann man am naturbelassenen Play Jardin ganz in Ruhe baden gehen. Der Strand wurde von Künstlerhand gestaltet, ist schwarzsandig und verfügt über einen Wellenbrecher.
- Playa de las Teresitas: Der Playa de las Teresitas wurde eigenes mit Tonnen von Saharasand angelegt und hat somit keinen natürlichen Ursprung. Dem Spaß und der Erholung tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Der Strand hat dank der Palmen fast schon karibisches Flair. Mit Parkplätzen, Restaurants und Bars ist für alles gesorgt, was des Urlaubers Herz auf Teneriffa höher schlagen lässt. Beliebt ist der Hausstrand von Santa Cruz nicht nur bei den Touristen. Auch die Inselbewohner fühlen sich hier ziemlich wohl.
- Playa de Las Gaviotas: FKK-Anhänger sollten bei ihrem Teneriffa Urlaub einen Abstecher an den Playa de Las Gavitos machen. Hier ist Nacktbaden erlaubt. Er ist weitgehend so belassen worden, wie die Natur ihn mit seinem schwarzen Sand geschaffen hat. Er liegt nahe dem Playa de las Teresitas.
- Playa de Soccoro: Surfen gehört auf Teneriffa zu den vielen Wassersportarten, die möglich sind. Die besten Voraussetzungen hierfür findet man am Playa de Soccoro. Der Stand liegt im Norden der Insel und wird aufgrund der Brandung vor allem von Surfern geschätzt.
- Playa del Médano: Drei Kilometer ist der Playa del Médano lang, dafür eher schmal. Der natürliche Sandstrand bei El Médano gilt als wunderschön und bildet die Form eines Halbkreises, der sich vom Hafen bis hin zum Monana Roja erstreckt.