Gran Canaria
Gran Canaria gehört, wie der Name bereits sagt, zu den kanarischen Inseln. Die Vulkaninsel mit einem Durchmesser von rund 45 Kilometern ist einer der Touristenmagnete Spaniens und ist dementsprechend sehr gut erschlossen. Urlauber schätzen vor allem den Süden von Gran Canaria. Hier befinden sich die meisten Urlaubsorte, wohingegen der Norden der Insel kaum vom Tourismus berührt ist. Einer der Gründe für die Beliebtheit der 800.000 Einwohner zählenden Insel ist das kanarische Klima, für das hauptsächlich der Golfstrom verantwortlich ist. Die Winter sind mild und die Sommer gemäßigt. Damit bietet sich Gran Canaria das ganze Jahr über für einen Urlaub an. Der Name „Inseln des Frühlings“, den man den Kanaren gegeben hat, kommt nicht von ungefähr.
Die wichtigsten Ferienorte der Insel sind:
- Maspalomas: Maspalomas befindet sich an der Südspitze Gran Canarias direkt an der Atlantikküste. Vor Ort gibt es sehr viele Ferienanlagen, Vergnügungsparks und Einkaufszentren. Die Stadt war eine der ersten, die ganz auf den Tourismus gesetzt haben und hat sich entsprechend entwickelt. Bekannt ist die Gegend für die Dünen. Hier dürfen Anhänger des Freikörperkultes sich nackt in der Sonne aalen. Es ist das einzige FKK-Gebiet auf der gesamten Insel. Sehenswert sind unter anderem der Leuchtturm und das Casino der Stadt.
- San Augustin: In San Augustin geht es eher ruhig zu. Der Ort ist wie viele andere im Süden von Gran Canaria ganz auf den Tourismus ausgelegt und wurde erst 1962 gegründet. Schon zu dieser Zeit wurde viel Wert auf eine gute Infrastruktur gelegt. Ansonsten sind es hauptsächlich Hotels und Appartement-Häuser, die man vorfindet.
- Playa del Inglés: Strand des Engländers heißt Playa del Inglés übersetzt und deutet auch gleich auf die Intention der Stadt hin: Sie sollte vor allem Urlauber aus England ansprechen. Inzwischen schätzen Touristen aus aller Welt den Ort, der als drittgrößtes Touristenzentrum Spaniens gilt. Diesen Status hat man sich seit den 60er Jahren aufgebaut, dabei allerdings darauf geachtet, dass noch genügend Raum für gewachsene Strukturen bleibt. Die Bebauungsdichte ist nicht ganz so hoch. Geschätzt werden hier die Dünen und die breiten Sandstrände.
Auf Gran Canaria kann man zwar den ganzen Tag an einem der vielen Strände liegen, doch es lohnt sich auch, die Insel einmal näher zu erkunden und eine der vielen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. An erster Stelle steht dabei das Wahrzeichen der Insel, der so genannte Finger Gottes (Dedo de Dios). Er ragt bei Puerto de las Nieves, einem kleinen Fischerort, rund 30 Meter in die Höhe und wirkt wie ein mahnender Zeigefinger. 2005 wurde er durch einen Sturm beschädigt. Mit 80 Metern noch höher ist der Roque Nublo, ein Monolith aus Basalt, der in der Mitte der Insel zu finden ist und auf die vulkanischen Aktivitäten auf Gran Canaria zurückzuführen ist. Weitere Ziele sind das Aqualand, Puerto de Mogan als Venedig des Südens, die Höhlen von Artenara und der Botanische Garten.