Genf
Genf ist unter anderem Sitz der Vereinten Nationen, der Welthandelsorganisation und des Weltgesundheitsorganisation. Über 200 dieser Einrichtungen haben sich in der Stadt niedergelassen. Das macht Genf zur internationalen Stadt von Weltruf. Sie liegt zwischen Jura und Alpen am Genfer See und wird von der Rhône und der Arve durchflossen. Zwar gilt Genf als städtischer Kanton, doch beim genaueren Hinsehen erkannt man sehr schnell, dass Genf im Grunde genommen eine grüne Stadt ist, die nur wenig unter Umweltverschmutzung zu leiden hat. Nicht umsonst nennt sich Genf auch Stadt der Parks. Rund 310 Hektar des Stadtgebietes sind Parks, in denen zigtausend Pflanzen zu finden sind, darunter über 40.000 Rosen. Zu den bekannteren Parks der Stadt gehören der Park La Grange sowie der Mon-Repos. Ein zweiter Schwerpunkt in der 185.000 Einwohner zählenden Stadt ist die Kultur. Kunst genießt in Genf einen enorm hohen Stellenwert, was sich an der Vielzahl an Museen, Theatern und Bibliotheken ablesen lässt. Großen Wert legen die Stadtväter zudem darauf, Häuser, die nicht mehr genutzt werden, aber unter Denkmalschutz stehen, in Kulturstätten zu verwandeln. Bei einer Städtereise nach Genf darf man sich also auf eine lebendige Metropole mit internationalem Flair freuen, die Aktivurlaub am Genfer See erlaubt, Kulturgenuss in der Stadt und sehr viel Grün bietet.
- Jet d’Eau: 500 Liter Wasser werden beim Jet d’Eau, dem Wahrzeichen der Stadt Bern, pro Sekunden in die Höhe geschossen. Mit 200 Kilometern pro Stunde entsteht so eine Fontäne mit einer Höhe von rund 120 Metern. Sollte sie einst als Überdruckventil fungieren, ist sie heute eine der Attraktionen. Vor allem in den Abendstunden, wenn der Wasserstrahl beleuchtet wird, bietet sich ein unvergleichliches Schauspiel.
- Musée Ariana: Glas- und Keramikkunst stehen im Mittelpunkt der Sammlung des Musée Ariana. 20.000 Objekte aus der Zeit ab 1300 machen die Sammlung, die von Gustave Revilliod begonnen wurde, zu einer der bedeutendsten in Europa. Es gehört zum Verbund der Genfer Kunst- und Geschichtsmuseen und befindet sich in der Nähe des Palastes der Nationen in einem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gebäude, das bis 1993 umgebaut wurde.
- Kathedrale St. Peter: Bedingt durch die lange Bauzeit finden sich in und an der Kathedrale St. Peter romanische, barocke und klassizistische Elemente. Der Grundstein der dreischiffen Basilika wurden 1160 gelegt. Im 18. Jahrhundert wurde der Säulenportikus errichtet. Benannt ist die reformierte Hauptkirche nach dem Apostel Petrus. Berühmt ist sie für ihr Glockenspiel und die Skulpturen im Inneren.