Papiere/Geld
Nichts ist unangenehmer und ärgerlicher, als am Flughafen oder der Grenze zu merken, dass zwar die Tickets eingesteckt wurden, der Personalausweis und/oder der Reisepass noch zu Hause auf dem Küchentisch oder auf der Kommode im Flur liegen. Auch wenn es übertrieben klingen mag, damit der Urlaub nicht durch solche Probleme belastet wird oder gar ausfallen muss, sollte man besser zwei oder drei Mal kontrollieren, ob auch alle relevanten Unterlagen in der Reisetasche sind und man schnell darauf zugreifen kann. Gültig sollten die Papiere natürlich auch sein. Erst kurz vor knapp bei der Stadtverwaltung einen neuen Ausweis zu beantragen, wird nicht klappen. Es dauert schon ein paar Wochen, ehe man den Pass in Händen hält. Notfalls muss man sich einen vorläufigen Ausweis ausstellen lassen, was in einigen Ländern allerdings zu Schwierigkeiten bei der Einreise führen könnte. Je nach Destination wird verlangt, dass der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist – abhängig davon, wie lange die Reise dauert. Geht es in ein Land, für das neben dem Ausweis auch ein Visum nötig ist – Ägypten zum Beispiel – sollte man sich rechtzeitig darum bemühen. Wo das Visum beantragt werden kann und was es kostet, darüber informieren in der Regel die Reiseveranstalter.
Beim Thema Geld hängt vieles davon ab, wohin die Reise gehen soll. Innerhalb Europas muss man sich mit wenigen Ausnahmen – wie Großbritannien oder die Schweiz – nicht darum kümmern, vorher Geld zu wechseln. Der Euro als Einheitswährung hat sich in diesem Punkt zumindest bezahlt gemacht. Bei anderen Zielen wie den USA oder der Türkei ist es nach wie vor erforderlich bei der Hausbank zumindest einen Teil der Reisekasse in die entsprechende Währung einzutauschen. Ob es nun in Deutschland oder im Reiseland günstiger ist, sich die Devisen zu besorgen, lässt sich pauschal nicht sagen. Entscheidend ist, dass man zumindest ein paar Euro auch in der im Urlaubsland üblichen Währung dabei hat. Zu viel Bargeld gehört allerdings nicht ins Portmonee. Eine dicke Geldbörse stellt für Diebe geradezu eine Einladung dar. Reiseschecks, die EC- oder eine Kreditkarte sind erheblich sicherer. Problematisch könnte es werden, wenn man nur eine EC-/Maestro-Karte dabei hat. Selbst in Metropolen wie Rom kommt man damit nicht sonderlich weit. Hier hilft nur eine VISA- oder Mastercard bzw. American Express. Da viele Banken inzwischen eine kostenlose Kreditkarte bieten, sollte man sie auf jeden Fall mitnehmen, auch wenn man sie später nicht benötigt. Ratsam ist, sich die Servicenummer aufzuschreiben, falls die Karte gestohlen wird. Damit sie sperren lassen und sich um eine neue Karte bemühen kann.