Kleidung

Sketche und Witze, in denen Frauen mit dutzenden Koffern auf die Reise gehen oder Schwierigkeiten haben, ihren Koffern überhaupt zu schließen, gibt es massenhaft. Die Entscheidung, was ins Reisegepäck gehört, erst einen Tag vor dem Abflug oder der Abfahrt zu treffen, führt in der Regel zu Hetze, die nicht sein muss. Für jeden Tag Unterwäsche zum Wechseln, der Kulturbeutel und eventuell auch eine Reiseapotheke mit den nötigen Medikamenten gehören zum Standard. Ob nun T-Shirts oder dicke Wollpullover mit in den Koffer kommen, richtet sich danach wann man in den Urlaub fährt und wohin es geht. Fliegt man in den Sommermonaten nach Mallorca reicht eine leichte Sommerjacke, vielleicht auch ein Pullover, sollte es sich abends einmal abkühlen. Ansonsten ist für einen Strandurlaub eher luftige Kleidung gefragt samt Bikini, Badeanzug und Badehose. Fährt man in die Berge zum Skifahren, sind es Kleidungsstücke, die warm halten. Was genau und in welcher Stückzahl obliegt jedem selbst, Hauptsache es passt alles in den oder die Koffer. Nach Möglichkeit sollte die Kleidung funktionell sein, also Schweiß aufsaugen und für Luftzirkulation sorgen.

Das Thema Kleidung ist im Urlaub allerdings nicht ausschließlich eine Frage des Klimas, sondern betrifft auch Sitten und Gebräuche. Am FKK-Strand muss man sich darüber keine Gedanken machen. Möchte man aber eine Kirche besichtigen, wird häufig bereits am Eingang per Aushang darum gebeten, das Gotteshaus nur ordentlich bekleidet zu betreten. Dann gehört es sich nicht, im Minirock und nur mit Bikini-Oberteil zu kommen. In einigen islamischen Ländern sind die Regeln ein wenig strenger. In den Hotels oder auf dem Gelände der Clubs zeigt man sich relativ weltoffen. Bei einem Rundgang durch die Stadt oder Ausflügen in die nähere Umgebung gilt dann unter anderem, dass die Schultern und die Füße bedeckt sein müssen. Welche Regeln im Urlaubsland gelten und mit welchem Klima zu rechnen ist – tags und nachts –, darüber muss man sich schon im Vorfeld informieren. Denn gerade in Ländern, die tagsüber relativ heiß sind, können die Nächte bitterkalt werden. Da ist man dann froh, doch einen Pullover eingepackt zu haben.