Foto/Video
Die digitale Technik hat vieles leichter gemacht. Anstelle von Filmrollen und Kassetten reichen kleine Speicherchips, auf denen hunderte von Fotos oder einige Stunden Videomaterial aufgenommen werden können. Entscheidend ist aber das Gerät, mit dem die Aufnahmen gemacht werden. Ambitionierte Fotografen greifen in der Regel auf eine Spiegelreflexkamera mit einigen Wechselobjektiven zurück, um für alle Situationen gewappnet zu sein. Das nimmt natürlich Platz in Anspruch und man muss die komplette Ausrüstung jedes Mal mitnehmen. Die meisten Urlauber schätzen daher die Vorzüge der kompakten Kameras, ob Foto oder Video. Sollte noch kein Gerät vorhanden sein oder der alte Fotoapparat nicht mehr den Ansprüchen genügen, gibt es beim Kauf einige Punkte zu beachten. Die Zahl der Megapixel ist dabei eher zweitrangig. Viel bringt in dem Punkt nicht immer viel. Sieben Megapixel sind aktuell Standard und reichen vollkommen aus. Wichtiger ist die Qualität der Optik. Auf einen optischen Zoom, der vom leichten Weitwinkel bis zum einfachen Telebereich alles abgedeckt, sollte man nicht verzichten. Ausprobieren lautet deshalb die Devise. Das Gerät im Laden in die Hand nehmen und zu testen ist die einzige Möglichkeit, um festzustellen, ob man damit klarkommt. Erreicht man an die Bedienelemente, wie schnell reagiert die Kamera – das sind zwei der Punkte, auf die geachtet werde muss. Letztlich kommt es dann noch auf die Stromversorgung an. Einige Hersteller liefern ihre Kameras mit eigenen Akkus aus, die nur mit einem speziellen Ladegerät aufgetankt werden können. Praktischer sind Fotoapparate, die mit normalen Batterien oder Akkus arbeiten. Sie kann man im Urlaubsland notfalls nachkaufen. Eine zweite Speicherkarte gehört auch ins Gepäck.
Dass man im Urlaubsland nicht immer und überall filmen und fotografieren darf, merkt man spätestens in Museen. Entweder ist es ganz untersagt oder es darf nur ohne Blitzlicht aufgenommen werden. Teilweise ist es auch verboten, eine Kamera mitzubringen – etwa im Tal der König in Ägypten. Daran sollte man sich halten, um Ärger zu vermeiden. Personen zu fotografieren ist im Urlaub zwar beliebt. Doch nicht jeder ist begeistert davon, wenn ihm ein Objektiv vor die Nase gehalten wird. Fragen kostet nichts, das Foto vielleicht ein wenig Trinkgeld. Und noch ein kleiner Tipp: Von einem Motiv lieber mehrere Fotos machen, falls eines trotz Bildstabilisator verwackelt oder unscharf ist.