Portugal

Portugal ist eine parlamentarische Republik und liegt auf der iberischen Halbinsel. Das 92.000 Quadratkilometer umfassende Staatsgebiet grenzt im Süden und Westen an den atlantischen Ozean, im Norden und Osten an das Nachbarland Spanien. Gegliedert ist das beliebte Urlaubsland in sechs Regionen: Die Grüne Küste (Costa Verde), die Berge (Monthanas), die Silberküste (Costa de Prata), die Ebenen (Planicies), die Küste von Lissabon, der Hauptstadt Portugals, (Costa de Lisboa) und die Algarve. Hinzu kommen die Azoreninseln und Madeira. Während der Norden des Landes sich durch ein feuchtes und kühles Klima auszeichnet, ist es an den Küsten eher mild und im Süden relativ warm und trocken. Die Gegend um den Minho im Nordosten Portugals profitiert durch eine üppige Vegetation am meisten von dem Klima. Hier wird unter anderem Wein angebaut.

Portwein und Vinho Verde sind feste Bestandteile der portugiesischen Küche, die regional recht unterschiedlich ist. Ganz typisch für Land ist der Bacalhau, getrockneter Stockfisch, der in hunderten von Variationen angeboten wird und sicherlich Geschmackssache ist. Frischer Fisch und deftige Gerichte gehören ebenso zur Speisenkarte des Landes, auf die dank der Entdecker und Seefahrer viele Nationen Einfluss genommen haben, insbesondere die Mauren, deren Vorliebe für Süßspeisen von den Portugiesen geteilt wird. Touristen dürfen sich also auf eine abwechslungsreiche und schmackhafte Küche freuen. Das alleine würde den Reiz eines Portugal Urlaubs jedoch noch nicht erklären. Das Land hat weit mehr zu bieten. Dabei bevorzugen die meisten Touristen den Küstenstreifen, die Algarve mit ihren vielen Stränden, an denen man baden, tauchen und segeln kann. Zum Wandern und Entspannen sind die portugiesischen Inseln mit ihrer einzigartigen Flora bestens geeignet. Kulturelle Highlights findet man überall im Land, insbesondere natürlich in den Städten, wo der maurische Einfluss auf die Geschichte des Landes teilweise unverkennbar ist.

  • Porto: Porto ist die zweitgrößte Metropole Portugals. Die Altstadt ist von der UNESCO seit 1996 in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen. Dabei stechen nicht einzelne Bauwerke hervor, sondern zählt das Gesamtbild. Weitere Ziele sind die Kathedrale, die seit dem 12 Jahrhundert besteht und im 17. und 18. Jahrhundert komplett umgebaut wurde, die Eisenbahnbrücke und das Museum für moderne Kunst.
  • Coimbra: Die Universitätsstadt Coimbra geht auf die Zeit der Kelten zurück. Bekannt ist sie für das Porzellan sowie die kunstvoll bemalten Kacheln, die als große Mosaike nahezu in ganz Portugal zu finden sind. In der Stadt gibt es einen botanischen Garten mit Tropenhäusern, die bereits im 18. Jahrhundert angelegt wurden. Oberhalb Coimbras thront die Universität mit ihrem Uhren- und Glockenturm.