Malediven
Die Malediven sind ein wahres Urlaubsparadies im indischen Ozean. Sie umfassen 17 Atolle mit 1195 Inseln. Unterschieden werden muss dabei zwischen Inseln, die für den Tourismus genutzt werden und jenen, die der Bevölkerung vorbehalten sind. Bewohnt sind ohnehin nur 202 der Malediveninseln, von denen man sich bereits beim Anflug auf Malé, der Hauptstadt, einen ersten Eindruck machen kann. Da die Landfläche im Vergleich zur Wasserfläche eher gering ist, gibt es nur zwei Möglichkeiten vom Flughafen aus auf die Insel zu gelangen, auf der sich das gebuchte Hotel befindet: Ein Wasserflugzeug oder eines der Speedboote, die zu den Hotelinseln fahren. Aufgrund des Nachtflugverbotes auf den Malediven, muss man sich bei einer Ankunft in den Abendstunden ein wenig gedulden und eine Nacht auf Malé verbringen. Sicher sein kann man sich, dass die Resorts auf den Inseln höchsten Ansprüchen genügen. Zwar ist der Tourismus noch ein recht junger Wirtschaftszweig in dem ansonsten sehr armen Land, dafür sind es mit die besten Hotels der Welt, die auf den Privatinseln errichtet wurden.
Freuen darf man sich auf den Malediven auf Temperaturen zwischen 20 und 32 Grad Celsius am Tag. Während der Nacht kühlt es sich nur minimal ab. Auch das Wasser erreicht bis zu 30 Grad – und zwar das gesamte Jahr über. Während der Nebensaison, die von Mai bis Oktober reicht, wird es auf den Inseln ungemütlich, wenn der Südwestmonsun einsetzt und es an elf bis 20 Tagen im Monat regnet und starke Stürme aufkommen. Hat man während dieser Zeit gebucht, gehört ein Regenschutz mit ins Gepäck. Ansonsten ist legere Kleidung angesagt, wobei man sich vor allem in Malé und auf den Inseln der Einheimischen – sofern man sie besuchen darf – an die islamischen Vorschriften halten sollte.