Dominikanische Republik

1.500 Kilometer Strand gepaart mit dem karibischen Lebensgefühl haben die Dominikanische Republik innerhalb kürzester Zeit zu einem beliebten Reiseziel werden lassen. Der Inselstaat in der Karibik wurde zum Inbegriff für All-Inclusive-Urlaub und weiß durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen.

Politisch ist das Land in zehn Regionen und 31 Provinzen gegliedert, die insgesamt eine Fläche in der Größe von Belgien und den Niederlanden einnehmen. Hauptstadt mit rund 2,2 Millionen Einwohnern ist Santo Domingo. Das Land an sich erweist sich als recht gebirgig mit immerhin drei Bergen über der 3000-Meter-Marke, dem Pico Duarte (3.175 Meter), dem Loma La Pelona (3.097) und dem Loma Rucilla (3.039). Sie sind eher für Touristen von Interesse, die es nicht an den Strand zieht. Beim Klima in der Dominikanischen Republik zeichnet sich eine leichte Zweiteilung ab. Der Norden ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit, der Süden etwas trockener. Das Wasser hat ganzjährig eine Temperatur von durchschnittlich 26 Grad Celsius und ist damit äußerst angenehm. Touristen, die schon öfter in der Dominikanischen Republik waren, raten dazu, auch das Landesinnere zu erkunden und nicht ausschließlich an der Küste zu bleiben. Am einfachsten ist dies in kleinen Gruppen oder bei geführten Touren. Zu entdecken gibt es neben den Bergen einige Wasserfälle sowie Höhlen.

Typische Reiseziele in der Dominikanischen Republik sind:

  • Punta Cana: Punta Cana liegt im Südosten des Inselstaates und ist der Inbegriff für Urlaub in der Dominikanischen Republik. Zur Infrastruktur gehören unter anderem ein internationaler Flughafen, zwei Nationalparks und eine Reihe von Hotels und Clubanlagen. Berühmt ist die Region für das türkisblau schimmernde Meer und die karibischen Strände von denen der 50 Kilometer lange Playa Bavaro bei den Urlaubern ganz hoch in der Gunst steht.
  • Sosúa: An der Nordküste der Dominikanischen Republik befindet sich Sosúa, das sich seit den 90er Jahren zu einem der Touristenzentren entwickelt hat und dabei vor allem von seinem Strand profitiert. Angesiedelt haben sich hier neben den Hotels auch einige Tauchschulen, in denen Anfänger wie Profis betreut werden.
  • Samaná: Samaná heißt eigentlich Santa Barabara de Samaná und ist im Osten der Insel angesiedelt. Die Stadt gibt es seit 1756. Hier haben Touristen die Möglichkeit, Wale zu beobachten. Dazu werden Bootstouren angeboten, die zur Insel Cayo Levantado führen. Besonders interessant sind diese Ausflüge zur Paarungszeit im Januar und Februar.
  • Puerto Plata: Playa Dorada und Costa Dorada nennen sich die beiden Tourismusressorts in der Nähe von Puerto Plata. Alleine in dieser Region halten die Hotels rund 10.000 Betten vor. Die Stadt hat einige Sehenswürdigkeiten, darunter eine Festung aus dem 16. Jahrhundert, ein botanischer Garten sowie eine Seilbahn, mit der man auf den Hausberg in 793 Metern Höhe fahren kann.